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Ironie, Satire, Parodie

Was ist und wie funktionieren:

Definition

Mittel

Zweck

IRONIE || Verstellungsspiel des intellektuell überlegenen Untertans || Untertreibung Sprechen mit verstellter Stimme || \/ In-Frage-stellen bestehender Verhältnisse und Ansichten

SATIRE || aggressiver überlegenener Spott || Übertreibung scharfe Kontrastierung von Anspruch und Wirklichkeit || \/ Lächerlichmachen Bloßstellung der Herrschenden

PARODIE || spöttische Nachahmung bekannter Werke und Muster || Einsatz literar. Formen und Motive in veränderten, unpassenden Kontexten || \/ Komik und Unterhaltung Entlarvung von Kunstklisches

 

indirekte ----------------> direkte Zeit- und Sozialkritik

Kunstkritik

       

Zum Diktieren: SATIRE, IRONIE, PARODIE

SATIRE ist eine literarische Form der Kritik und Verspottung herrschender Verhältnisse mit den Mitteln der Übertreibung (Hyperbel), des treffenden Wortwitzes und einer gewissen Aggressivität. Satire will entlarven, verspotten und eine kritische Haltung hervorrufen.

IRONIE ist die Kritik und Verspottung herrschender Verhältnisse mit den Mitteln der Verstellung und Verkehrung. Das Gesagte ist nicht wörtlich zu nehmen, das Gemeinte und das Gesagte stehen in indirekten Verhältnis zueinander.

PARODIE: Verzerrende, übertreibende oder verspottende Nachahmung (parodia - Gegengesang) eines bekannten Werkes. Die Form wird beibehalten, jedoch der Inhalt humoristisch verändert. Der komische Effekt entsteht aus der Spannung zwischen dem bekannten Original und der Nach ahmung. Parodie ist ein Bildungsspiel, da sie die Kenntnis der Vorlage voraussetzt.

       

Fundstelle aus Romano Guardini: Der Tode des Sokrates (1959)

Was tut ein Mensch, wenn er gegen den anderen ironisch wird? Er bringt ihn in ein fragwürdiges Licht. Das könnte er auch ohne Ironie tun. Er könnte auch direkt etwas sagen, was den Angegriffenen komisch sonderbar oder komisch erscheinen ließe. Doch würde das verraten, daß er plump ist und ihm nichts Gutes einfällt;die Ironie hingegen ist geistreich. Im direkten Angriff wäre noch ein anderer Nachteil. Wer ihn führte, wäre in die Situation verfangen; der Ironiker hingegen steht in ihr und zugleich über ihr. Sein Angriff zeigt ihn frei und überlegen. So sagt er Anerkennendes, aber in einer Weise, daß dabei Ungünstiges zum Vorschein kommt; er stimmt zu und unterstreicht dadurch den Widerspruch nur umso stärker; er tut harmlos und verwundet umso sicherer.(S.16/17)

Deutschland. Ein Wintermärchen (1844)

Des Dichters Weg von der deutschen Grenze bis nach Hamburg

I.

An der deutschen Grenze

Der Dichter setzt der religiös-konservativen Romantik (dem Lied des Harfenmädchens) sein "Neues Lied" entgegen.

II.

Zollkontrolle

Der Dichter schmuggelt gefährliche Verse über die Grenze: Seine "Brüsseler Spitzen".

III.

Zu Aachen

Er belustigt sich über den preußischen Geist, symbolisiert durch Schnurrbart und Pickelhaube.

IV.

Zu Cöllen

Über den Kölner Dom und den Dombauverein

V.

Auf der Rheinbrücke

Zwiesprache mit dem Vater Rhein

VI.

 

Sein Alter Ego, die Tat zu seinen Gedanken, verfolgt den Dichter.

VII.

 

Schwere Träume: Die Heiligen Drei Könige

VIII.

Mühlheim

Erinnerung an 1831

IX.

Hagen

Lob der altgermanischen Küche

X.

 

Lob der wackeren Westfalen

XI.

Im Teutoburger Wald

Wenn Deutschland römisch geblieben wäre .

XII.

 

Des Dichters nächtliche Rede an die heulenden "Mitwölfe"

XIII.

Zu Paderborn

Des Dichters Rede an den Gekreuzigten: "armer Vetter"

XIV.

Am Kyffhäuser

Erinnerungen an die Ammenmärchen vom Barbarossa

XV.-XVII

 

Begegnung mit der Legende Barbarossa - im Traum

XVIII.

 

Der Traum wird zum Alptraum

XIX.

In Hannover

Der Dichter spricht despektierlich über den König von Hannover, Ernst August, Lord of Cumberland.

XX.

In Hamburg

Endlich bei Muttern zuhause

XXI-XXII.

 

Gang durch Hamburg nach dem Brand: Erinnerungen

XXIII-XXIV.

 

Begegnung mit der Schutzgöttin der Stadt, Hammonia

XXV

In Hammonias Stube

Vom Nutzen der Zensur

XXVI

 

Der Dichter wirft einen Blick in die Zukunft Deutschlands!

XXVII

 

Des deutschen Dichters Vision von neuen Deutschland und Warnung vor der Macht des Dichterwortes

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Plan 1. Leben und Werk 2. Biedermeier und Vormärz 3. Zeittafel 1815-48 4. Ironie und Parodie 5. "Deutschland. Ein Wintermärchen" 6. "Nachtgedanken" 7. "Die Wanderratten" 8. Heines Pantheismus HEINRICH HEINE ( 1797 - 1856) 1797 geb. in Düsseldorf als Sohn eines unbemittelten Kaufmanns, beginnt nach der Schule (1810-14) eine kaufmännische Lehre zunächst in Frankfurt, dann ab 1815 bei seinem Onkel Salomon Heine in Hamburg. Mit finanzieller Unterstützung des ...

TV in my life

TV is very important thing in our life. We can say that TV is our eyes because TV helps us to know more about the world, about the others counties, about the events that happened in the world. TV even helps you to know more about yourself. I like to watch TV very much. I can do that all day, thats why sometimes my mother makes me turn off TV. I have about 12 Russian TV channels, they are : NTV, MTV, ORT, RTR, and others. I also have few KOSMOS TVs channels, for example: Cartoon network, Discovery channel, TVE, and BBC. I ...